Das Wappentier des Geldes: Eule von Raimund Schmelter
Raimund Schmelters “Eule” ist reduziert auf wenige, klare Flächen – ganz auf das Wesentliche der Form abstrahiert. Die glatten, fließend ineinander übergehenden Flächen verleihen dem Vogel trotz seiner geometrischen Strenge eine wache, beinahe menschliche Präsenz: Der leicht geneigte Kopf und der aufmerksame Blick lassen die Figur wie im Moment des Beobachtens erstarrt wirken.
Eine Eule aus Silber ist dabei mehr als nur ein hübsches Tiermotiv – sie stellt eine schöne gedankliche Verbindung zwischen Silber und Geld her. Schon die antiken griechischen Silbermünzen, die Tetradrachmen aus Athen, zeigten auf ihrer Vorderseite den Kopf der Athene und auf der Rückseite eine Eule, das Symboltier der Göttin. Wegen dieses Motivs wurden die Münzen im Volksmund schlicht “Eulen” genannt – eine der ältesten und bekanntesten Silberwährungen der Antike, benannt nach genau dem Tier, das hier in moderner Form neu gegossen wurde.
Gegossen 2009 als Silbervollguss aus 4,5 kg reinem Feinsilber und mit einer Höhe von 14,5 cm, ist die “Eule” eine der zugänglicheren, aber ebenso ausdrucksstarken Arbeiten im Schmelter-Programm bei BullionArt. Jedes der 30 signierten und nummerierten Exemplare verbindet klassische Tierplastik mit einem der ältesten Symbole für Silber als Wertspeicher.
Hinweis: Der Silberpreis unterliegt Marktschwankungen; der endgültige Verkaufspreis richtet sich nach dem aktuellen Kurs von Feinsilber und wird auf Anfrage mitgeteilt.
