Kein Anfang, kein Ende: Jana von Werner Pfändler
Ein schlanker, sich nach oben verjüngender Körper trägt einen kahnförmigen Kopf mit zwei runden, dunklen Aussparungen als Augen – reduziert auf wenige klare Flächen, ganz ohne Details, die vom Wesentlichen ablenken könnten. Werner Pfändler beschreibt seine Werkgruppe der “Janas” selbst so: “Die Janas sind das Ergebnis der Abstrahierung und Reduktion der weiblichen Form auf das Minimum – die Essenz der Form. Die Janas haben ihren Namen durch die formale Nähe zu Janus, dem zweiköpfigen römischen Gott des Anfangs und des Endes. Die Janas sind jedoch nicht Anfang oder Ende, sie sind immer. Immer von vorne zu sehen, drehen sie einem nie den Rücken zu. Sie begrüßen dich, wenn du kommst, sie verabschieden dich, wenn du gehst.”
Genau diese Idee der immerwährenden Zugewandtheit prägt die Wirkung der Skulptur: Wo andere Figuren eine Vorder- und eine Rückseite haben, bleibt “Jana” aus jedem Blickwinkel ansprechbar – eine stille, aufmerksame Präsenz, die nie den Rücken kehrt.
Hinweis: Der Silberpreis unterliegt Marktschwankungen; der endgültige Verkaufspreis richtet sich nach dem aktuellen Kurs von Feinsilber und wird auf Anfrage mitgeteilt.
