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Über mich

Frauke Deutsch und die Idee von BullionArt

Frauke Deutsch, INVEST Stuttgart 2022


Mein Name ist Frauke Deutsch, ich bin die Gründerin von BullionArt.

Vor mehr als 20 Jahren begann meine Reise mit drei Silberskulpturen auf einer Edelmetallmesse in München. Heute, im Jahr 2026, biete ich 38 Skulpturen verschiedenster Künstler aus Feinsilber an. Auf dieser Seite möchte ich Ihnen erzählen, wie BullionArt entstanden ist und welche Menschen meinen Weg geprägt haben.. Sie erfahren, wie ich die Künstler auswähle und warum mir das Vertrauen zu meiner Gießerei so wichtig ist.

Ich freue mich, wenn Sie sich Zeit nehmen, mehr über mich und die Idee hinter BullionArt zu erfahren.


Wie BullionArt entstanden ist

Eigentlich hatte ich mit Börse, Wirtschaft und Rohstoffen nichts am Hut. Meine Welt war die Kunst. Ich habe Grafikdesign studiert und viele Jahre in einer Kunstgalerie gearbeitet. Mein Vater, Reinhard Deutsch, war Silberexperte und hat in zahlreichen Foren über Silber geschrieben. Er wollte, dass ich mich im Edelmetallhandel engagiere. Immer wieder. Ich habe das jedes Mal abgewehrt. Bis ich eines Tages, etwas verärgert, sagte: „Wenn überhaupt, mache ich Skulpturen aus Silber!“ So entstand die Idee zu BullionArt.

Im November 2005 stand ich auf der allerersten Edelmetallmesse in München. Drei Skulpturen waren der Anfang: „Schlafvogel“, „Lips“ und „Kekesmadonna“. Mein Vater war bestens vernetzt in der Edelmetallszene und wusste von der Veranstaltung, die ursprünglich als Forumstreffen des Goldseitenforums geplant war.

Mein beruflicher Hintergrund

Studiert habe ich Grafikdesign an der FH Darmstadt. Im Anschluss arbeitete ich viele Jahre in einer Kunstgalerie. Diese Zeit hat mich geprägt. Ich habe gelernt, wie man Kunst betrachtet, einordnet, präsentiert und vermittelt. Genauso wichtig war der Austausch mit Sammlern und Kunstinteressierten, das Beantworten ihrer Fragen und das Teilen ihrer Begeisterung. Diese Erfahrung fließt bis heute in meine Arbeit bei BullionArt ein. Eine Skulptur ist mehr als ein Stück Edelmetall in einer schönen Form. Sie ist ein Kunstwerk mit eigener Geschichte, eigener Aussage und eigener Wirkung im Raum. Diese Sichtweise möchte ich an meine Kundinnen und Kunden weitergeben. In den ersten acht bis zehn Jahren von BullionArt habe ich meine Tätigkeit im Grafikdesign erfolgreich fortgeführt. Zwei Standbeine waren mir wichtig, gerade in unsicheren Phasen. Heute weiß ich: BullionArt ist mein Lebensprojekt.

Mein Mentor: Reinhard Deutsch

Mein wichtigster Lehrer in der Welt der Edelmetalle war mein Vater, Reinhard Deutsch. Er starb leider viel zu früh, im Jahr 2007. Die zwei intensiven Jahre, die wir nach der Gründung von BullionArt zusammen hatten, waren prägend. Sein Buch „Das Silberkomplott“ hat mir geholfen, die großen wirtschaftlichen Zusammenhänge rund um Silber zu verstehen. Den Rest habe ich beim Arbeiten gelernt: durch Fehler machen und daraus lernen.

Was BullionArt anders macht: Kunst statt Barren

Der Edelmetallhändler verkauft Barren. Optisch oft schmucklos, aber mit klarem Materialwert. Die klassische Kunstgalerie verkauft Kunst, meistens auf Leinwand oder aus Bronze. Der Materialwert spielt dort kaum eine Rolle. Mit Skulpturen aus reinem Feinsilber 999 verbindet BullionArt nun diese beiden gegensätzlichen Welten: Der Anlagewert des Edelmetalls vereint sich mit dem ideellen Wert der Kunst. Mein persönlicher Leitsatz dafür ist einfach: Kunst statt Barren. Wer mehr über die Hintergründe dieser Idee erfahren möchte, dem empfehle ich meinen Ratgeber zu Silber als Geldanlage sowie den umfassenden Beitrag zum Thema in Kunst investieren.

Die Zusammenarbeit mit den Künstlern

Wie wähle ich die Künstler aus, mit denen ich zusammenarbeite? Zu hundert Prozent über mein Bauchgefühl. Ich bin auf Kunstmessen unterwegs, ich schaue mich im Internet um, ich besuche Ateliers. Wenn mir eine Arbeit gefällt und ich spüre, dass das Werk das Potenzial für eine Silberskulptur hat, frage ich beim Künstler an. Susanne Kraißer zum Beispiel hatte ihren Stand neben mir auf der ArtZürich. Mir haben ihre Arbeiten so gut gefallen, dass wir mit zwei Skulpturen begonnen haben: dem „Blumenmädchen“ und dem „Verspielten Wildschwein“. Maximilian Verhas wiederum habe ich in meiner Gießerei kennengelernt, wo er seine Bronzen gießen lässt. Bei Tomas Medek war es ähnlich: Ich habe seine Bronze-Arbeiten dort gesehen, war begeistert und konnte ihn zur Zusammenarbeit gewinnen. Bei manchen Skulpturen ist der Auftrag von mir gekommen. Die Bullen, die Bären, die Koi-Fische, der Gorilla und noch weitere sind in enger Abstimmung mit den Künstlern entstanden, weil ich genau diese Motive in Silber haben wollte. Ansonsten suche ich aus dem Werk eines Künstlers das aus, was mich überzeugt.

Die Gießerei: ein Vertrauen über zwei Jahrzehnte

Es gibt nicht viele Gießereien, die Feinsilber gießen können. Sterlingsilber ist deutlich einfacher zu verarbeiten. Feinsilber dagegen ist zickig. Es war reines Glück, dass wir 2005 einen Kunstgießer mit der nötigen Erfahrung und dem handwerklichen Können gefunden haben. Seit damals lasse ich dort sämtliche Skulpturen gießen. In über zwei Jahrzehnten ist ein absolutes Vertrauen gewachsen. Jede neue Skulptur wird gemeinsam besprochen: Hohlguss oder Vollguss, an welchen Stellen wird es technisch heikel, wie soll patiniert werden. Diese enge Begleitung jedes einzelnen Werkes ist mir sehr wichtig. Sie ist eine der Grundlagen für die Qualität, für die BullionArt steht. Welche Silberqualitäten es gibt und warum ich konsequent auf Feinsilber 999 setze, erfahren Sie auch in meinem Beitrag zur Frage: Welches Silber ist das Beste?


21 Jahre BullionArt: ein Zeitstrahl

Aus den drei Skulpturen vom November 2005 sind im Lauf der Jahre 38 Werke geworden. Hier ist die Chronologie der wichtigsten Stationen, mit denen das Programm von BullionArt gewachsen ist.

Jahr

Meilenstein

11/2005

BullionArt ist am Start. Erster öffentlicher Auftritt auf der ersten Edelmetallmesse in München. Drei Skulpturen sind der Anfang: „Schlafvogel“, „Lips“ und „Kekesmadonna“.

2006

„Bulle & Bär“ von Raimund Schmelter und von Tilmann Krumrey erweitern das Galerieprogramm. Außerdem kommen die Skulptur „Wächter“ und „Itzamna“ hinzu.

2007

Pierre-Paul Maillé wird Teil des Programms mit „Glücksfisch“ und „Oyster“.

09/2008

Die Finanzkrise erreicht Deutschland. Das Interesse an alternativen Anlageformen wächst rasant. 2007 und 2008 absolviere ich ein Rekordjahr an Messeteilnahmen. Die Skulptur „Kuss“ kommt in einer Auflage von neun Exemplaren dazu.

10/2008

Einladung zur Silber-Messe in Slowenien. Das Buch meines Vaters „Das Silberkomplott“ wird ins Slowenische übersetzt und dort präsentiert.

2009

Maximilian Verhas kennengelernt. Erste gemeinsame Projekte: „Small Ring of Kerry“ und „Offener Rollkörper“. Außerdem kommt die „Eule“ von Raimund Schmelter dazu.

2010

Weitere Skulpturen von Maximilian Verhas: „Kleiner Raumanker“, „Twister“, „Empty House“.

10/2010

Kunstmesse Zürich: Susanne Kraißer hat ihren Stand gegenüber meinem. Wir kommen ins Gespräch und unsere Projektpartnerschaft entsteht.

2011

„Blumenmädchen“ und „Frau auf Block“ von Susanne Kraißer erweitern das Programm. Außerdem kommt das „Pferd (Troja)“ von Raimund Schmelter dazu, das ich 2010 in Auftrag gegeben hatte.

2012

„Paar“ von Matthias Eder. Seine Arbeiten hatte ich auf der ArtKarlsruhe entdeckt.

2013

„Nike“ von Jana Pfeifer und „Ouverture“ von Pierre-Paul Maillé.

2014

„Skate Block Girl“ von Susanne Kraißer und die beiden Koi-Fische „Koi 1“ und „Koi 2“ von Jana Pfeifer.

2015

„Ulitospiral“ von Tomas Medek. Seine Bronze-Arbeiten habe ich bei einem Besuch in meiner Gießerei gesehen, war begeistert und konnte ihn zur Zusammenarbeit gewinnen.

2016

„Rolling Spiral“ von Maximilian Verhas.

2017

„Verspieltes Wildschwein“ und „Im Zeichen des Großen Bären“ von Susanne Kraißer. Dazu „Kleine Liegende“ von Jana Pfeifer.

2020

Neue Skulpturen: „Secret“, „Minotaurus“ und „Balance“. Wegen Corona fallen alle Messen aus oder werden auf Online-Formate umgestellt.

2021

„Kuss II“ von Pierre-Paul Maillé, „Diatom“ von Tomas Medek, „Bird“ von Reinhard Fescharek, „Kreuzberg“ und „Open Twister“ von Maximilian Verhas.

2022

„Silverback“ von Tilmann Krumrey, „Entwicklung“ von Reinhard Fescharek.

2023

„Hermaphrodit“ von Tomas Medek, „Jana“ von Werner Pfändler.

2024

„Jana 2“ von Werner Pfändler.

2025

„Melody“ und „Schlafvogel II“.

Silberpreis-Marken in diesen 21 Jahren

Wer Silberkunst sammelt oder als Wertanlage betrachtet, schaut natürlich auch auf den Silberkurs. Die Preisbewegungen waren in dieser Zeit beachtlich:

Zeitpunkt

Silberpreis (US-Dollar je Unze)

November 2008

ca. 10 US-Dollar

April 2011

ca. 50 US-Dollar

März 2020

ca. 13 US-Dollar

August 2020

ca. 30 US-Dollar

Januar 2026

ca. 93 US-Dollar

Diese Schwankungen zeigen, was den Silbermarkt auszeichnet: Hausse und Baisse, steigen und fallen. Eine Silberskulptur von BullionArt vereint den Materialwert dieses Edelmetalls mit dem ideellen Wert eines limitierten Kunstwerks. So profitiert man als Sammler von beiden Komponenten. Mehr zum Thema Inflationsschutz durch Kunst und zur Frage, ob sich Silberfiguren als Investment lohnen, finden Sie in meinem Blog.


Kunden, Begegnungen und besondere Momente

Viele meiner Kundinnen und Kunden sind Wiederholungstäter. Silber macht süchtig, das ist meine Erfahrung aus über 20 Jahren. Häufig beschenken sich die Käufer selbst mit einer Silberskulptur. Auch Paare beschenken einander, etwa zum Hochzeitstag oder zu einem besonderen Jubiläum. Eine Geschichte erzähle ich besonders gerne, weil sie die häufige Sorge vor Diebstahl ein wenig relativiert. Ein Kunde rief mich an und berichtete, dass sein Haus während seines Urlaubs ausgeräumt wurde. Safe, Schmuck, Briefmarken, Fernseher, Teppiche, alles war weg. Nur ein Bulle und ein Bär standen unberührt im Regal. Wahrscheinlich waren die beiden Skulpturen aus massivem Feinsilber den Einbrechern schlicht zu schwer. Diese Anekdote zeigt einen Vorteil meiner Skulpturen: Sie sind nicht sofort als Edelmetall erkennbar, sie sehen nicht aus wie Barren in einer Vitrine. Eine Silberskulptur fügt sich als Kunstwerk in den
Wohnraum ein und steht in einem Bücherregal oder auf einem Schreibtisch wie jedes andere Kunstobjekt auch.

BullionArt in der Presse

Die Verbindung von Kunst und Edelmetall hat über die Jahre auch das Interesse der Wirtschafts- und Finanzpresse geweckt. Dazu zählen Berichte und Erwähnungen unter anderem in folgenden Medien:

  • Handelsblatt: Bericht über die Stuttgarter Anlegermesse Invest, in dem BullionArt mit den Symbolen „Bulle & Bär“ und der Verbindung von Schönheit und Wertanlage erwähnt wird.
  • Financial Times Deutschland, Beitrag „Zum Sammeln und Genießen“: Eine ausführliche Vorstellung der Münchner Galerie und der Skulpturen aus Feinsilber als Kombination aus Kunstwert und Materialwert.
  • Welt am Sonntag, „Silber in schönster Form“: Hintergrundbeitrag zu Skulpturen, Uhren und Besteck aus Silber, in dem die Idee von BullionArt im Detail vorgestellt wird.
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Bericht von der Anlegermesse Invest in Stuttgart, in dem BullionArt mit hochwertigen Silberkunst-Skulpturen ausdrücklich hervorgehoben wird.

Auf Auszeichnungen oder Branchenpreise habe ich mich nie beworben. Mein Antrieb war immer die Sache selbst: gute Skulpturen, ehrliche Materialqualität, eine vertrauensvolle Beziehung zu Künstlern und Kunden.

Werte und Philosophie

Worauf lege ich besonderen Wert? Auf alles. Auf die Qualität des Gusses, auf die handwerkliche Sorgfalt, auf die Echtheit des Silbers. Am Ende geht es um Vertrauen. Ich vertraue meinen Lieferanten der renommierten Marken Degussa, Heraeus, Argor und Umicore, dass das Silber einwandfrei ist. Ich vertraue meinem Gießer, dass er mit dem Silber sorgfältig umgeht. Und meine Kunden vertrauen mir, dass alles, was sie bei BullionArt kaufen, genau das ist, was sie erwarten. Dieses Vertrauen ist über Jahre gewachsen und ich pflege es jeden Tag. Wenn Sie wissen möchten, worauf Sie beim Kauf von Silberkunst sonst noch achten sollten, lesen Sie meinen Ratgeber zu limitierten Kunstwerken als Investment sowie meinen Beitrag mit 21 Fehlern, die Anleger bei Silber unbedingt vermeiden sollten.

Mein Rat an alle, die zum ersten Mal über eine Silberskulptur nachdenken

Mein wichtigster Rat ist einfach: Kaufen Sie nur, wenn Ihnen das Kunstwerk gefällt. Dann bleibt die Freude erhalten, ganz unabhängig davon, ob der Silberpreis gerade steigt oder fällt. Und wenn er steigt, ist die Freude natürlich doppelt. Eine Silberskulptur ist eine emotionale Investition. Sie steht im Wohnzimmer, im Arbeitszimmer, auf dem Schreibtisch. Sie wird täglich gesehen, betrachtet und bewundert. Münzen und Barren liegen versteckt im Tresor und bringen keinen ästhetischen Mehrwert. Eine Skulptur dagegen wird zum Begleiter. Lassen Sie sich Zeit. Schauen Sie sich die verschiedenen Skulpturen aus Feinsilber an. Sprechen Sie mit mir, wenn Sie Fragen haben. Ich nehme mir gerne die Zeit, Ihnen die einzelnen Werke und ihre Geschichten näherzubringen.

Persönliches

Wenn ich mich grade nicht mit Silber und/oder Kunst beschäftige, besuche ich Kunstausstellungen, höre Wirtschafts- und Börsenpodcasts und verfolge das Geschehen an den Märkten. Denn als kleiner Nebeneffekt meiner Firmengründung begann ich, mich für Wirtschaft, Börse und Aktien zu interessieren. Bis heute. Diese Welten haben mich gefangen genommen, und sie ergänzen meine Leidenschaft für Kunst auf eine sehr besondere Weise. Ich lebe und arbeite in meiner Wahlheimat München – es ist herrlich hier. Wenn ich Zeit habe verbringe ich sie gerne mit Freunden und meiner kleinen Familie, mache Sport, lese gerne und viel. Und Skulpturen aus meinem eigenen Sortiment? Mir gefällt jede einzelne, sonst hätte ich sie nicht gießen lassen. Im Moment erfreue ich mich besonders am „Hermaphrodit“ und am „Kleinen Minotaurus“. Beide sind für mich Sinnbilder dafür, was Silberkunst leisten kann: Ästhetik, die berührt, kombiniert mit einem Material, das Bestand hat.


Fazit: Eine Einladung

21 Jahre BullionArt sind 21 Jahre Leidenschaft für Silberkunst. Aus drei Skulpturen am ersten Messetag sind 46 Werke geworden, viele Künstlerpartnerschaften, eine eingespielte Zusammenarbeit mit meiner Gießerei und ein Stamm an Kundinnen und Kunden, die ich heute zu meinem erweiterten Kreis zähle. Schauen Sie sich mein Skulpturenangebot an, vielleicht entdecken Sie ja eine Arbeit die Ihnen gefällt, die Sie berührt? Sie haben Fragen, möchten eine Skulptur besichtigen oder einen individuellen Wunsch besprechen? Dann freue ich mich auf Ihre Nachricht über das Kontaktformular.

Herzliche Grüße

Ihre Frauke Deutsch